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Wandern in Bayern

2020 ist ein Jahr mit Einschränkungen bedingt durch die Covid19-Pandemie. Dadurch suchten wir uns möglichst "einsame" Touren draussen in der Natur. Natürlich waren wir nicht allein, denn so wie wir dachten auch andere Personen und "stürmten" die Umgebung und die Berge im Süden von Bayern. Und dazu kamen noch die "Daheimgebliebenen" aus den anderen Bundesländern Deutschlands. Also war es mit der Einsamkeit vorbei.

Aber wir sind in der komfortablen Situation, dass wir auch mitten unter der Woche wandern können. Und da ist man dann relativ allein unterwegs, bis auf die Personen, die sich in der gleichen Situation wie wir befinden.

Einige Wanderungen haben wir in den Jahren vor 2020 gemacht, aber die neuesten Wanderungen sind an vorderster Stelle hier. Also stöbert Euch durch diese Videos, vielleicht sind für Euch auch interessante Anregungen darunter. Schaut von Zeit zu Zeit wieder hier rein, Vielleicht ist schon wieder eine neue Wanderung dabei.



Das Murnauer Moos liegt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen am Nordrand der bayerischen Alpen und südlich von Murnau und Staffelsee. Es stellt mit 32 km² das größte zusammenhängende naturnah erhaltene Moorgebiet Mitteleuropas dar. Ausgehend von der im 8. Jahrhundert erbauten Ramsach-Kirche – auch Ähndl – genannt führt die Wanderung zunächst entlang der Bäche Ramsach und Lindach, immer mit wechselnden Eindrücken von Moos und den nahen Bergen, um dann nach rechts auf einen Bohlensteig abzuzweigen. Weiter geht es über den Murnauer Ortsteil Westried über einen schönen Höhenrücken mit tollen Ausblicken wiederum über das gesamte Moos und die Alpen zurück zum Ramsachkircherl.



Vom Parkplatz gehen wir die Straße geradeaus Richtung Zwiesel. Kurz vor der Brücke halten wir uns rechts laut den Schildern Richtung “über Schnoader Alm zum Zwiesel”. Der Forstweg führt jetzt direkt neben dem rauschenden Steinbach schön leicht bergan. Nach einer Kurve halten wir uns nochmals rechts und kurz danach überqueren wir den Steinbach (rote Markierung) und steigen eine Stahltreppe hinauf. Jetzt liegt das steilste Stück der Tour vor uns, teilweise mit Querhölzern als Steighilfe. Diesem Pfad folgen wir jetzt, in leichten Serpentinen verlaufend, bergauf. Einige Höhenmeter später wird das Gelände flacher und der Wald lichter. Wir überqueren einen Zaun und wenig später erreichen wir bereits die unbewirtschaftete Schnoaderalm.


Hinter der Alm folgen wir dem Weg mit Aussicht auf den Blomberg mit Blomberghaus bis zum Gipfelkreuz. Vom Gipfel gehen wir zurück zur Schnoader Alm und bei dieser folgen wir rechts dem breiten Forstweg. Dieser läuft angenehm flach in den Wald. Kurz nach einem kurzen Waldstück treffen wir auf eine Kreuzung. Hier gehen wir den Schildern Richtung “Gassenhofer Alm zur Waldherr Alm” nach links und folgen diesem Weg. Dieser verläuft sehr einfach zunächst gerade bis zur unbewirtschafteten Gassenhofer Alm, nach dieser angenehm bergab. Teilweise geht es nun durch einen steinigen Hohlweg. Wir folgen immer weiter den Schildern Richtung “Waldherr Alm" auf einem Forstweg der uns zurück zum Parkplatz bringt.


Vom Parkplatz Kappel folgen wir der Teerstraße bergauf. Nach wenigen Minuten erreichen wir eine Scheune, hier gehen wir geradeaus und folgen dem Forstweg bergauf. Nach einiger Zeit erreichen wir ein Holzgatterl und gehen hinter diesem weiter bergauf. Der Weg wird jetzt zum steilen Steig, der über einen Grashang führt und dem wir immer bergauf folgen, und uns bei zwei Abzweigungen (vor dem Wald und bei einer Wasseranlage) rechts halten, ehe wir auf einen breiteren Wanderweg treffen, dem wir nach links (Osten) bergauf folgen. Wir passieren einen Bergrücken und können kurz danach im Wald über ein kleines Gatterl nach links direkt zum Mittleren Hörnle gelangen. Wir aber folgen dem Forstweg kurz bergab und erreichen wenig später die kleine bewirtschaftete Hörnlealm.


Von hier geht es dem breiten Forstweg bergauf bis zum Hinteren Hörnle. Nach einer kurzen Gipfelrast steigen zuerst ein paar Meter ab und dann hinauf zum Stierkopf wieder auf. Von dort führt unser Weg beschildert (“Unterammergau”) auf schmalerem Steig im Wald weiter und wir folgen diesem, bis wir „die 3 Marken“ erreichen. Dort halten wir uns rechts Richtung Kappl. Diesem folgen wir lange bergab (zeitweise entlang eines Baches) bis wir fast im Tal auf der Teerstraße nach rechts Richtung “Kappel” (über den Kappelbichl) abbiegen und im leichten auf und ab zurück zum Parkplatz folgen.


Der Weg beginnt in der Breitenbachstraße in Bad Wiessee. Man geht zuerst die Forststraße entlang und zweigt bei der Brücke rechts ab. Der Steig ist teilweise sehr steil und steinig. Dann erreicht man die Holzeralm und kann noch auf den Wasenkogel steigen (sind nur ein paar Höhenmeter mehr). Von dort hat man einen herrlichen Blick in die Alpen und auf den Tegernsee. Nun geht es bergab durch einen wunderschönen Hochwald, dabei muss man ein paar sumpfige Stellen passieren. Man kommt nun auf die Hochstraße und geht Richtung Bad Wiessee weiter. Diese Schotterpiste führt steil nach oben zum Kogelkopf. Ab nun geht es diese Forststrasse nach unten und man kommt dann wieder am Startpunkt an. Die Markierungen sind sehr dürftig, also aufpassen auf die rosa Markierungen. Genauere Wegbeschreibung unter hoehenrausch.de.



Die Tour beginnt bei der Kistlerwinterstube am Parkplatz. Dann geht es auf einer geteerten Straße aufwärts. Bei der Wintersiblihütte verlassen wir die Teerstrasse und steigen zur Siblialm auf. Von dort laufen wir über Wiesen bis zum Waldrand, im Wald wird der Weg steiler, über Steinstufen kämpfen wir uns zur Riedereckalm hoch. Nun geht es doch etwas gemächlicher zum Riederecksattel zum Marterl für die 1954 verschütteten Hettlagekinder. Zunächst recht moderat ansteigend, jedoch im letzten Stück recht ausgesetzt und steil wandern wir nun in einem Bogen auf den Sattel zwischen Blankenstein und Risserkogel zu. Unter uns liegt der Riederecksee. Nachdem wir den Blankensteinsattel (1690 m) erreicht haben, geht es nun wieder steil nach unten.


Ab der Röthensteinalm (1401m) geht es wieder auf einer Teerstrasse weiter nach unten. Kurz vor der Sibli-Winterstube machen wir nach links noch den kleinen Abstecher zum sehenswerten Sibli-Wasserfall. Danach geht es abwärts zum Parkplatz.


Eine abwechslungsreiche Familienwanderung auf idyllischen Pfaden zur aussichtsreichen Hochalm. Gestartet wird am Wanderparkplatz in Stuben. Der Weg zur Hochalm verläuft meist im lichten Wald mit vielen Bachläufen und folgt dem Weg 639 bis zur Mitterhütte auf einem kleinen Sattel. Hier geht es nach rechts auf Weg 638, der nach einem kurzen steilen Aufstieg durch lichten Wald die Hochalm (1428m) erreicht. Der Abstieg erfolgt über die Hölleialm. Dieser Abstieg ist auf dem Teil bis zur Hölleialm steil und anspruchsvoll. Vom Gipfel hat man einen wunderbaren Ausblick in den Isarwinkel und in das Karwendel.



Die Wanderung ist etwas anspruchsvoller, da es öfter steil nach oben geht. Genaue Tourenbeschreibung auch unter hoehenrausch.de . Aber bei herrlichem Sonnenschein war es wunderschön. Wenn man die Augen aufmacht und nicht stur nach oben rennt, sieht man die herrliche Natur ob Blumen, Schmetterlinge oder Almen.



An einem sonnigen Tag im Mai wanderten wir von der Jachenau .aus auf den Hirschhörnlkopf und über die Kotalm zurück zum Ausgangspunkt. Nach vielen steilen Serpentinen über den bewaldeten Steig genossen wir das traumhafte Panorama dieser idyllischen, bayerischen Bilderbuchlandschaft und ließen uns unsere Brotzeit schmecken.



Dies ist eine ideale Wanderung, die für Familien mit kleinen Kindern geeignet ist. Aber natürlich auch, wenn man nur eine kleine, schnelle Runde drehen möchte. Sie führt von Josefstal, kurz hinter dem Schliersee, zu den Josefstaler Wasserfällen und zur Stockeralm (nicht bewirtschaftet). Im ersten Teil geht man entlang der Kaskaden des Baches hoch, dann kommt man auf eine kleine Lichtung, die zum Picknick einlädt. Nun geht es ein paar Höhenmeter hoch zur Stockeralm. Einfache Wege und vor allem viel Wasser prägen diese leichte und schnelle Wanderung.



Thanninger Weiher bezeichnet drei künstliche Seen in der Nähe von Thanning bei Egling. In den Thanninger Weihern wird der Moosbach aufgestaut. Die Weiher wurden Anfang des 18. Jahrhunderts vom Abt vom Kloster Schäftlarn zur Fischzucht angelegt. Die Seen sind in Privatbesitz. Aber es führt ein wunderbarer Wanderweg rund um die 3 Weiher.